Aktien Steuer Österreich – ausfĂŒhrliche ErklĂ€rung zur Aktien Besteuerung

Aktien Steuern Österreich Spekuliert man an der Börse, so darf man nicht glauben, dass die Gewinne, die man dann erzielt auch wirklich das sind was auf dem Konto landet – auch Aktien Steuer muss gezahlt werden, Aktiengewinne sind somit keinesfalls steuerfrei!

Nicht nur in Österreich ist sozusagen fast jeder noch so kleine Gewinn zu versteuern.

Aufgrund der Tatsache, dass man als Laie mitunter Probleme hat, das österreichische Steuerrecht zu verstehen, mag es ratsam sein, sich mit dem nachfolgenden Artikel zu befassen.

Wir wollen hier einen Überblick ĂŒber die verschiedenen Aktien Steuern in Österreich bieten und erklĂ€ren wie sich unnötige Steuerlasten vermeiden lassen.

Wie wird die Aktien Steuer in Österreich erhoben?

Aktien Steuern

Durch das Budgetbegleitgesetz 2011, das mit 1. April 2012 in Österreich in Kraft getreten ist, wurde die Besteuerung von Kapitalvermögen neu geregelt. Nach der alten Gesetzeslage waren Gegenstand der Kapitalbesteuerung ErtrĂ€ge aus Überlassung von Kapital – dazu gehörten etwa Dividenden und Zinsen. Gewinne aus VerĂ€ußerungen von Kapitalvermögen, etwa bei Aktien, wurden bei Privatpersonen nur dann versteuert, sofern die VerĂ€ußerung innerhalb von zwölf Monaten nach Anschaffung erfolgt ist – hier sprach man von SpekulationseinkĂŒnften.

Seit dem 1. April 2012 sind in Österreich realisierte Wertsteigerungen, ganz egal, wie lange die Behaltedauer war, steuerpflichtig. Ist ein inlĂ€ndisches Kreditinstitut involviert, so wird die Besteuerung von Seiten der Bank vorgenommen. Es handelt sich hier um die einbehaltene Kapitalertragsteuer – kurz: KESt. Der KESt-Satz wurde mit der Steuerreform 2015/2016 von 25 Prozent auf 27,5 Prozent erhöht (trat mit 1. Januar 2016 in Kraft). Nur Geldeinlagen und nicht verbriefte Forderungen bei den Kreditinstituten unterliegen dem alten Steuersatz, der 25 Prozent betrĂ€gt.

Werden KapitalertrĂ€ge ĂŒber ein auslĂ€ndisches Bankdepot bezogen, so mĂŒssen diese von Seiten des Steuerpflichtigen in der SteuererklĂ€rung vermerkt werden – hier kommt der Sondersteuersatz von 27,5 Prozent zur Anwendung. Der Steuersatz von 27,5 Prozent kommt auch dann zur Anwendung, wenn es um ErtrĂ€ge aus Wertpapieren im Betriebsvermögen geht.

Von der Reform sind ĂŒbrigens KapitalertrĂ€ge von Kapitalgesellschaften, hier vor allem Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschrĂ€nkter Haftung – kurz: GmbHs – nicht betroffen. Hier gelten dieselben Bestimmungen wie vor der Reform – also die Bestimmungen des Körperschaftsteuergesetzes. FĂŒr andere Körperschaften, hier insbesondere fĂŒr Privatstiftungen wie Vereine, hatte die Reform erhebliche Auswirkungen.

Wer Wertpapiere – etwa Aktien – verkauft, der muss wissen, welche steuerlichen Folgen sodann zu erwarten sind. Das heißt, man sollte sich nicht nur mit den Reformen befassen, sondern sich auch mit den nachstehenden Begriffen auseinandersetzen.

Private- oder Betriebliche Aktien

Aktien kaufen

ZunĂ€chst ist zu klĂ€ren, ob sich die Wertpapiere im privaten Besitz oder im Betriebsvermögen befinden. Anzumerken ist, dass die Besteuerung gleich hoch ist. Es gibt hier nur Unterschiede bei den Anschaffungsnebenkosten sowie in der Gewinnermittlung oder auch bei der Abfuhr von Steuer – hier geht es vor allem um den KESt-Abzug gegenĂŒber der Aufnahme in der SteuererklĂ€rung.

Zudem ist zu unterscheiden, um welche Art Wertpapier handelt es sich, durch dessen VerĂ€ußerung sodann ein Gewinn erzielt werden konnte. Hier wird zwischen Aktien, Forderungswertpapieren der Kategorie 1, GmbH-Anteilen sowie zwischen Wertpapieren wie Anleihen, Zertifikaten oder Derivaten, das ist die Kategorie 2, unterschieden.

Des Weiteren ist zu klĂ€ren, ob es sich um einen Neubestand oder Altbestand handelt. Denn geht es um Anschaffungen vor bestimmten Stichtagen, so muss die Rechtslage angewandt werden, die vor der Reform GĂŒltigkeit hatte (Altbestand). Werden Anschaffungen nach dem Stichtag durchgefĂŒhrt, also bereits nach Inkrafttreten der Reform, dann gilt die neue Rechtslage (Neubestand).

Man wird sich zudem auch mit dem Gesellschaftsrecht befassen mĂŒssen, wenn es zu klĂ€ren ist, ob es sich um Aktien oder GmbH-Beteiligungen handelt. Denn Aktien wie auch Beteiligungen an GmbHs vermitteln immer Anteilsrechte an der jeweiligen Gesellschaft. In diese Kategorie fallen ĂŒbrigens auch auslĂ€ndische Anteilsrechte, sofern die auslĂ€ndische Gesellschaft mit einer inlĂ€ndischen GmbH oder Aktiengesellschaft verglichen werden kann.

GenussrechteAnleihenFondsSonderformen

Es gibt auch sogenannte Genussrechte – diese vermitteln gegenĂŒber der Gesellschaft aktionĂ€rstypische Vermögensrechte.

Selbst wenn sie gesellschaftsrechtlich nicht als Gesellschaftsrechte im engeren Sinn verstanden werden, so werden die Genussrechte aus steuerlicher Sicht immer wie Beteiligungen an Kapitalgesellschaften behandelt. Jedoch nur, wenn sie einen Anteil am Liquidationserlös bzw. Gewinn vermitteln. BezĂŒglich der Steuerfolgen fĂŒr die VerĂ€ußerung derartiger Genussrechte sollte man daher in Richtung Aktien wie GmbH-Anteile blicken.

Bei den Anleihen, sogenannte Schuldverschreibungen, handelt es sich um Wertpapiere, in denen sich der Aussteller dem Inhaber sodann die Verzinsung des Kapitals sowie dessen RĂŒckzahlung gemĂ€ĂŸ den Bedingungen der Anleihe verpflichtet. Es gibt Anleihen im engeren Sinn sowie auch Schuldverschreibungen, die ganz klare Abweichungen von derartigen Merkmalen aufweisen.

Es gibt auch sogenannte Zertifikate, die ebenfalls Schuldverschreibungen sind. Die Wertentwicklung orientiert sich hier an einem zugrundeliegenden Basiswert – das kann etwa ein Aktienindex sein. Hier richtet sich der RĂŒckzahlungsanspruch nach der Entwicklung des Basiswerts. Zinszahlungen werden in der Regel nicht vereinbart.

Die Besteuerung von Investmentfonds ist auch nach der Reform komplex geblieben. So gibt es „schwarze Fonds“, „weiße Fonds“ oder auch ausschĂŒttungsgleiche ErtrĂ€ge. Das heißt, jeder Fonds muss sodann fĂŒr sich ĂŒberprĂŒft werden ob er besteuert wird oder nicht.

In Österreich gibt es ĂŒbrigens Ausnahmen vom Sondersteuersatz.

Das heißt, es gibt EinkĂŒnfte aus Kapitalanlagen, die nicht der Kapitalertragsteuer unterliegen bzw. nach einem eigenen Tarif zu besteuern sind. Dazu gehören Privatdarlehen bzw. nicht verbriefte Privatforderungen (obligationenartiges Genussrecht), EinkĂŒnfte als stiller Gesellschafter sowie nicht öffentlich begebene Förderungswertpapiere (Anleihen, wie privat platziert wurden).

Wichtige Steuerbegriffe fĂŒr Österreich rund um Aktien Steuer

Wichtig ist, dass man sich auch mit den Steuerbegriffen auseinandersetzt. Zu den wichtigsten Steuerbegriffen gehören mit Sicherheit die Kapitalertragsteuer, die Abgeltungssteuer, die Quellensteuer sowie die Doppelbesteuerung.

Nach alphabetischer Reihenfolge werden nun die wichtigsten Steuerbegriffe behandelt:

Abgeltungssteuer

Abgeltungssteuer

Steuern auf KapitalertrĂ€ge werden von der Bank oder vom Broker an das Finanzamt weitergeleitet. Somit sind sie abgegolten und mĂŒssen nicht nochmals in der SteuererklĂ€rung angefĂŒhrt werden. Zu beachten ist, dass eine Abgeltungssteuer die Kapitalertragsteuer ist.

Doppelbestuerung

Doppelbesteuerung

Man kann KapitalertrĂ€ge auch doppelt besteuern. Das ist dann der Fall, wenn man fĂŒr ErtrĂ€ge, die im Ausland erzielt wurden, eine Quellensteuer bezahlt hat und diese aber nicht zu 100 Prozent auf die in Österreich gĂŒltige Kapitalertragsteuer angerechnet werden kann.

Kapitalertragssteuer

Kapitalertragsteuer

Eine Steuer, die auf KapitalertrĂ€ge anfĂ€llt. Das können Dividenden, Zinseinnahmen oder auch VerĂ€ußerungsgewinne sein.

Quellsteuer

Quellensteuer

Die Steuer, die – wie der Name sagt – von der Quelle abgezogen wird, also von einer auslĂ€ndischen Aktie. Die Quellensteuer wird als Abgeltungssteuer gesehen; das heißt, unter bestimmten Bedingungen sind Kapitalertrag-, Quellen- wie Abgeltungssteuer das Gleiche.

Aktien Gewinne und Kapitalertragsteuer

Steueridentifikationsnummer Österreich Fondsanteile wie auch Aktien, die nach dem 1. Januar 2011, oder auch Forderungswertpapiere, die nach dem 1. April 2012 erworben wurden, unterliegen bei Verkauf einer Wertpapier-Kapitalertragsteuer von 27,5 Prozent.

Diese Steuer trat mit 1. Januar 2016 in Kraft. Jedoch gibt es die Möglichkeit des Verlustausgleichs. Wie auch bei Dividenden und Zinsen gelten hier die ErtrĂ€ge als endbesteuert. Vor allem bei den Steuerfragen gibt es einige Details, die unbedingt fĂŒr sich zu klĂ€ren sind.

Daher mag es sinnvoll sein, wenn man entweder bei der Hausbank oder bei einem Steuerberater nachfragt, welche Vermögensanlagen aufgrund der aktuellen Vermögens- wie Steuersituation geeignet sind.

Steuerlicher Status Quo in Österreich

Werden in Österreich KapitaleinkĂŒnfte erzielt, so sind diese zu versteuern – das passiert ĂŒber die sogenannte Kapitalertragsteuer. Der Broker, bei dem das Wertpapierdepot gefĂŒhrt wird, fĂŒhrt die Steuer aber nur ab, wenn er seinen Sitz in Österreich hat. Somit hat der Anleger hier keine Aufgabe.

Das bedeutet, man muss die EinkĂŒnfte auch nicht im Zuge der SteuererklĂ€rung nochmals anfĂŒhren. Zu beachten ist, dass es in Österreich keinen Steuerfreibetrag gibt. Das heißt, man muss die gesamten KapitaleinkĂŒnfte versteuern. Der Steuersatz betrĂ€gt 27,5 Prozent. Nur dann, wenn es sich um Zinsen aus SparbĂŒchern oder Girokonten handelt, liegt der Steuersatz bei 25 Prozent.

Kursgewinnsteuer beim Aktien Verkauf

Die sogenannte Kursgewinnsteuer betrĂ€gt ebenfalls 27,5 Prozent. Hier wird die positive Differenz zwischen dem Kaufkurs, also den Anschaffungskosten, und dem Verkaufskurs besteuert. Sodann ist die Steuer dem Finanzamt abzufĂŒhren.

Verlustverrechnung fĂŒr weniger Steuerlast

Um die Steuerlast zu senken, sollte man sich mit der sogenannten Verlustverrechnung auseinandersetzen. So gibt es etwa den Verlusttopf – das ist ein brokerinternes virtuelles Konto. Handelt es sich um KESt-pflichtige KapitaleinkĂŒnfte von privaten Anlegern, dann ist die depotfĂŒhrende Stelle, das kann die Bank oder der Broker sein, verpflichtet, fĂŒr die Depots des Steuerpflichtigen einen automatischen Verlustausgleich vorzunehmen.

Dort werden dann bereits bezahlte KESt aus den Gewinnmitnahmen oder von AusschĂŒttungen „gesammelt“. Verkauft man eine Aktie mit Verlust, dann wird von dem virtuellen Konto eine Steuergutschrift ĂŒbermittelt – und zwar in Höhe von 27,5 Prozent. Das ist der KESt-Verlustausgleich.

Anzumerken ist, dass der sogenannte Verlusttopf mit 31. Dezember immer auf 0 gestellt wird. Somit können der realisierte Verlust oder schon bezahlte KESt nicht in das nĂ€chste Jahr ĂŒbernommen werden.

Sonderregelungen zur Aktien Steuer in Österreich

Befasst man sich mit den Steuergesetzen in Österreich, so wird man wohl auf die eine oder andere Sonderregelung stoßen. So etwa bei Real Estate Investment Trust (REITs) und Business Development Company (BDCs). Hier werden nĂ€mlich in den meisten FĂ€llen die DividendenausschĂŒttungen monatlich durchgefĂŒhrt.

Laut Rechtsprechung fĂ€llt die Besteuerung hier in den Immobilien-Investmentfonds. Das heißt, die Aktie ist aus Sicht des Finanzamtes aus einem Nicht-Meldefonds; die Dividenden werden als ausschĂŒttungsgleiche ErtrĂ€ge wahrgenommen, sodass hier die pauschale Besteuerung zur Anwendung gelangt.

Anzumerken ist, dass das in Österreich gĂŒltige Steuerrecht sehr komplex ist. Das heißt, hier mĂŒssen verschiedene Broker sodann unterschiedliche Arten der Besteuerung berĂŒcksichtigen. Einige Broker ermöglichen etwa gar nicht erst den Handel mit derartigen Wertpapieren.

Dann gibt es Banken, etwa die Dadat Bank sowie die Hello Bank, die – das besagen auch die im Internet zu findenden Erfahrungsberichte – zu hohe Steuern abfĂŒhren. Das ist jedoch „kein Problem“, da man sich diese wieder ĂŒber die EinkommensteuererklĂ€rung zurĂŒckholen kann. Hier benötigt man das Zusatzformular E1KV. Besonders korrekt geht, so die Testberichte und Kundenmeinungen, der Anbieter Flatex vor.

Fakt ist: Bei BDCs und REITs gibt es unterschiedlich hohe Steuerbelastungen – diese liegen zwischen 27,5 Prozent und 42,5 Prozent auf Kursgewinne und DividendenertrĂ€ge.

Steuern auf KryptowÀhrungen

KryptowĂ€hrungen KryptowĂ€hrungen , also Bitcoin und Co., werden von Seiten des Steuerrechts nicht als offizielle WĂ€hrung gesehen, sodass sie kein Finanzinstrument darstellt. Denn nach der aktuellen Bezeichnung sind es abnutzbare WirtschaftsgĂŒter.

Jedoch ist jede Transaktion mit einem Krypto-Asset steuerpflichtig. Es spielt absolut keine Rolle, ob man sodann fĂŒr die verkaufte KryptowĂ€hrung Euro erhĂ€lt oder einen Tausch in eine andere KryptowĂ€hrung durchfĂŒhrt. Wenn die Krypto-Assets zudem auch noch zinstragend veranlagt werden, dann sind sie – laut Gesetz – ein Wirtschaftsgut. Denn alle Wertsteigerungen sowie Zinsen unterliegen dem Sondersteuersatz (§ 27a Abs. 1 Einkommensteuergesetz). Das heißt, hier kommt der Steuersatz von 27,5 Prozent zur Anwendung.

Aber wer Coins diverser KryptowĂ€hrungen kauft, wobei nicht die Absicht verfolgt wird, dass diese Zinsen bringen, sondern die digitalen MĂŒnzen nur in der Wallet, dem digitalen Portemonnaie, aufbewahrt werden, der muss beachten, dass das GeschĂ€ft nur steuerrelevant wird, wenn zwischen der Anschaffung und der VerĂ€ußerung kein Jahr vergangen ist, also innerhalb von 365 Tagen verkauft wird (§ 31 Einkommensteuergesetz).

Wer also Coins einer KryptowÀhrung kauft und diese lÀnger als ein Jahr in der Wallet belÀsst, der muss am Ende keine Steuern zahlen.

Aktien Steuern erleichtern mit Steuer einfachem Depot Österreich

Wer in Aktien investieren will, der muss bei einer Bank oder einem Broker ein Depot eröffnen. Nachfolgende Banken bzw. Broker sollten in einem Anbietervergleich BerĂŒcksichtigung finden.

Dadat Depot

Dadat Logo Die Dadat Direktbank bietet ebenfalls ein breites Angebot an. So kann man hier ein Depot eröffnen, aber auch diverse SparplÀne erstellen.

Zudem steht die Dadat auch fĂŒr das Gehaltskonto zur VerfĂŒgung.

Wer eine Bank sucht, die sozusagen alle relevanten Leistungen anbietet, der sollte sich daher mit den Angeboten der Dadat befassen.

Hello Bank Depot

hellobank logoHello Bank ist eine in Salzburg/Österreich sitzende Bank, die zur Marke BNP Paribas S.A. gehört. Die Bank wurde im Jahr 1995 gegrĂŒndet.

Jahr fĂŒr Jahr werden hier rund 1 Million Wertpapiertransaktionen durchgefĂŒhrt – in Österreich mag die Hello Bank daher eine der grĂ¶ĂŸten Banken sein, die den Handel mit Wertpapieren anbietet.

Flatex Depot

Flatex Logo Flatex ist ebenfalls ein bekannter Broker, der ein breites Angebot anbietet. Zu beachten ist, dass Flatex jedoch recht hohe GebĂŒhren hat.

Das heißt, man muss sich im Vorfeld die Frage stellen, ob das GebĂŒhrenmodell, das hier angeboten wird, mit der eigenen Strategie zusammenpasst.

Erst Bank direkt Depot

erste bank Logo Bei der Erste Bank handelt es sich um die Ă€lteste Bank Österreichs.

GegrĂŒndet im Jahr 1819, gibt es heute rund 1.000 Bankfilialen in Österreich sowie ĂŒber 15.000 Mitarbeiter.

Wem der persönliche Kontakt wichtig ist, der sollte sich also das Angebot der Erste Bank ansehen.

Aktien Steuer Österreich

Steuern Österreich Befasst man sich mit dem Thema Aktien, so wird man in erster Linie daran interessiert sein, eine Aktiengesellschaft zu finden, die entsprechende Gewinne mit sich bringt.

Vor allem dann, wenn langfristig investiert wird, stehen die Chancen gut, dass man hier attraktive Gewinne verbucht.

Neben den Gewinnen geht es aber auch um die Steuern, die sodann abzufĂŒhren sind. So ist etwa darauf zu achten, dass der Gewinn nicht durch eine Doppelbesteuerung belastet wird.

Doppelbesteuerung vermeiden in Österreich

In Österreich ist es möglich, dass sich der Anleger die sogenannte auslĂ€ndische Quellensteuer bis maximal 15 Prozent der KapitalertrĂ€ge anrechnen lĂ€sst.

Das heißt, man bezahlt dann in Österreich nur die Differenz, die sodann bis zum Steuersatz der KESt besteht. Das sind 10 Prozent bei Sparbuch- und Kontozinsen und 12,5 Prozent bei den restlichen KapitalertrĂ€gen. Im Regelfall ĂŒbernimmt das der Broker, sofern dieser seinen Sitz in Österreich hat.

Wenn der auslĂ€ndische Quellensteuersatz den maximal anrechenbaren Satz in Höhe von 15 Prozent nicht ĂŒberschreitet, so muss sich der Anleger in weiterer Folge keine Gedanken darĂŒber machen.

Etwas umstĂ€ndlich wird es dann, wenn im Quellenland eine Steuer verrechnet wird, die den anrechenbaren Satz ĂŒbersteigt – etwa 20 Prozent. Das heißt, man wĂŒrde 20 Prozent bezahlen und die pauschalen 12,5 Prozent, sodass der Gewinn mit 32,5 Prozent belastet wird – man bezahlt also am Ende um 5 Prozent zu viel.

Ist das der Fall, so kann man im Quellenland die QuellensteuerrĂŒckerstattung beantragen. Die dafĂŒr notwendigen Formulare findet man auf der Internetseite des Bundesministeriums fĂŒr Finanzen.

Aktien Einnahmen in Österreich versteuern 2024 – unser Fazit

Auf den ersten Blick mag es zwar etwas kompliziert erscheinen, aber wer sich mit der Materie befasst, der wird bemerken, dass das österreichische Steuerrecht doch relativ leicht zu durchschauen ist.

Wer unsicher ist, der kann natĂŒrlich Kontakt mit einem Steuerberater aufnehmen, sodass man die Gewissheit hat, keinen Fehler bei der Aktien Steuer begangen zu haben.

HĂ€ufige Fragen zur Aktien Steuer in Österreich

Was ist die Kapitalertragsteuer?

Wann werden ErtrÀge mit 25 Prozent und wann mit 27,5 Prozent versteuert?

Ist der Gewinn, den man mit KryptowÀhrungen erzielt, steuerfrei?

Was bedeutet Quellensteuer?

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Ich bin Aktienenthusiastin seit 2009 und Chefredakteurin bei aktienkauf.at. In meiner Freizeit gehe ich gerne in die Berge rund um meine Heimatstadt Wien.

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